Was genau passiert, wenn der Vorhang erst einmal geschlossen ist? Mariella Milana liefert mit ihrer neuen Single «Zieh den Vorhang zu!» darauf bewusst keine eindeutige Antwort. Statt alles auszuerzählen, überlässt sie einen Teil der Geschichte der Fantasie – und macht genau dieses Kopfkino zum eigentlichen Reiz des Songs.
Musikalisch hält sich die Sängerin dagegen weniger zurück. Pulsierende Beats, moderne Sounds und eine eingängige Melodie treffen auf einen temporeichen Schlager mit deutlichem Pop-Appeal. Dazu kommt ein prägnanter Refrain, der möglichst schnell hängen bleiben soll.
Anziehung, Versuchung und jede Menge Kopfkino
Inhaltlich bewegt sich «Zieh den Vorhang zu!» zwischen Anziehung und Versuchung. Viel konkreter wird die Geschichte absichtlich nicht. Es geht gerade um jene Gedanken und Gefühle, die man vielleicht lieber nicht laut ausspricht – und um die Frage, was hinter verschlossenen Vorhängen tatsächlich geschieht.
Das ist ein durchaus geschickter Ansatz. Statt dem Publikum jede Einzelheit vorzugeben, liefert Mariella Milana lediglich die Ausgangssituation. Den Rest darf jeder beim Hören selbst ergänzen. Der freche und selbstbewusste Grundton verhindert dabei, dass die Geschichte unnötig schwer oder dramatisch wird.
Auch musikalisch setzt Milana ihren bisherigen Weg fort. Moderne Sounds und leicht zugängliche Melodien gehören zu ihrem Stil, während die Geschichten durchaus mit Überraschungen und einem Augenzwinkern spielen dürfen. «Zieh den Vorhang zu!» soll diese musikalische Handschrift nun weiter festigen.
Hinter den Kulissen gibt es gleichzeitig eine personelle Erweiterung. Für die neue Single stiess Texter Erdmann Lange zum bereits bewährten Kreativteam aus Jascha Welzel und Produzent Toni Hauschild. Geschrieben wurde «Zieh den Vorhang zu!» von Erdmann Lange und Jascha Welzel, die Produktion übernahm Toni Hauschild.
Damit braucht der Song eigentlich gar keine ausführliche Auflösung. Mariella Milana liefert Beat, Refrain und genügend Versuchung für die eigene Fantasie.
Was danach passiert? Vorhang zu – den Rest erledigt das Kopfkino.
Quelle: Artcom Music Group






