Ein bisschen Don Juan, ein bisschen Gentleman und selbstverständlich immer das passende Kompliment auf den Lippen: Anita Hofmann nimmt sich in ihrer neuen Single «Mann tut was Mann kann» einen Herren vor, der ziemlich genau zu wissen glaubt, wie er bei den Frauen Eindruck hinterlässt. Dass zwischen Selbstbild und Realität gelegentlich ein kleiner Unterschied liegen könnte, gehört zum Vergnügen dieses Songs.
Statt den selbstbewussten Charmeur blosszustellen, begegnet ihm Anita Hofmann allerdings mit einem deutlichen Augenzwinkern. Schliesslich ist gegen einen Mann, der sich Mühe gibt, zunächst wenig einzuwenden. Und wenn dieser Ehrgeiz irgendwann sogar Staubsauger, Wäschekorb oder Spülmaschine erreicht, dürfte auch zu Hause niemand etwas dagegen haben.
Schlager trifft auf Swing
Musikalisch bekommt der «perfekte unperfekte Gigolo» einen Sound, den Anita Hofmann selbst als «Schlager-Swing» versteht. Bläser, Kontrabass und ein lebendiger Bandsound prägen die Aufnahme. Dadurch unterscheidet sich «Mann tut was Mann kann» hörbar vom klassischen Popschlager und bekommt eine elegante, temperamentvolle Note.
Bemerkenswert ist dabei die bewusste Entscheidung für echte Musiker und Instrumente. Anita Hofmann ist selbst Musikerin und Multiinstrumentalistin und wollte den menschlichen Charakter der Produktion in den Mittelpunkt stellen. Die Presseinformation versteht diesen Ansatz ausdrücklich nicht als nostalgischen Blick zurück, sondern als modernes Statement für Musikalität, Persönlichkeit und die Energie einer gemeinsam spielenden Band.
Das funktioniert gut mit der Geschichte des Songs. Ein aalglatter elektronischer Popsound wäre für diesen leicht überzeichneten Gentleman vermutlich fast zu vorhersehbar gewesen. Der Swing gibt ihm dagegen genau die richtige Bühne, um charmant durch die Geschichte zu tänzeln.
Wer spielt den geheimnisvollen Gigolo?
Auch visuell wird die Geschichte weitergeführt. Zwei Wochen nach Veröffentlichung der Single soll der dazugehörige Videoclip erscheinen. Wer darin den perfekten unperfekten Gigolo an Anita Hofmanns Seite spielt, wird noch geheim gehalten. Laut Ankündigung soll die Besetzung allerdings für eine Überraschung sorgen.
Geschrieben wurde «Mann tut was Mann kann» von Antonio Berardi, die Musik stammt von Berardi und Stefano Maggio. Maggio übernahm ausserdem die Produktion.
Damit liefert Anita Hofmann keinen Song, der Männer und Frauen gegeneinander ausspielt. Vielmehr beobachtet sie mit Humor die kleinen Rituale des Flirtens und das manchmal durchaus unterhaltsame Bemühen, möglichst unwiderstehlich zu wirken.
Ob der Gigolo damit tatsächlich Erfolg hat, bleibt offen. Zumindest musikalisch tut Mann jedenfalls, was Mann kann.
«Mann tut was Mann kann» ist am 02.10.2026 bei TONITA Records erschienen.
Quelle: TONITA Records






