Einfach einsteigen, losfahren und erst später entscheiden, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Dominik Gassner macht aus diesem Gedanken mit „Oafoch weg“ einen musikalischen Roadtrip – und erzählt von dem Wunsch, den Alltag wenigstens für ein paar Stunden im Rückspiegel verschwinden zu lassen.
Dabei braucht es weder ein gebuchtes Hotel noch einen ausgearbeiteten Reiseplan. Entscheidend ist vielmehr, mit wem man unterwegs ist. Der Kofferraum, eine Nacht unter freiem Himmel und irgendein Ort, an dem es sich gerade richtig anfühlt, können plötzlich vollkommen ausreichen.
Wenn mit jedem Kilometer der Kopf ein bisschen freier wird
„Oafoch weg“ lebt von einem Gefühl, das wahrscheinlich viele kennen: Abstand gewinnen, bevor einem zu Hause alles über den Kopf wächst. Dominik Gassner beschreibt diesen Moment nicht als grosse Flucht, sondern als spontane Alltagspause.
Mit jedem gefahrenen Kilometer verändert sich die Perspektive. Was vorher kompliziert und schwer erschien, sieht mit etwas Distanz möglicherweise schon ganz anders aus. Gassner bringt diesen Gedanken auf eine schöne Formel: Distanz kann manchmal sogar Nähe schaffen.
Die Vorstellung dazu liefert der Song gleich mit. Gemeinsam aus dem Kofferraum in die Nacht schauen, dort bleiben, wo es einem gefällt, und für einen Moment keine Verpflichtungen haben. Viel mehr braucht es für diese Geschichte nicht.
Musikalisch bewegt sich „Oafoch weg“ zwischen modernem Deutschpop und traditionellem Austropop. Der österreichische Dialekt spielt dabei eine wichtige Rolle. Er ist nicht bloss sprachliches Erkennungsmerkmal, sondern gibt dem Song jene Vertrautheit, die zu Gassners lebensnaher Art des Geschichtenerzählens passt.
Dass der Dialekt längst zu seinem Markenzeichen geworden ist, zeigt auch seine Geschichte in den sozialen Medien. Mit der Frage, wie bekannte Songs wohl im österreichischen Dialekt klingen würden, erreichte Gassner auf TikTok und anderen Plattformen ein grosses Publikum. Inzwischen zählt seine Community mehr als 170.000 Menschen. Dazu kamen Auftritte bei „Immer wieder sonntags“ in der ARD und der „Starnacht aus der Wachau“ im ORF.
Hinter dem Sänger steckt zudem ein erfolgreicher Songwriter. Dominik Gassner schreibt auch für andere Künstlerinnen und Künstler, darunter Roland Kaiser und Melissa Naschenweng. Für seine Arbeit wurde er bereits mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet.
Bei „Oafoch weg“ richtet sich der Blick nun wieder auf seine eigene Musik. Der Song versucht nicht, aus dem Ausbrechen aus dem Alltag ein riesiges Abenteuer zu machen. Gerade die kleinen Bilder funktionieren: offene Fenster, eine nächtliche Autofahrt, spontane Entscheidungen und die Lichter, die im Rückspiegel immer kleiner werden.
Am 12. November wartet zudem ein persönlicher Meilenstein. Dann spielt der gebürtige Salzburger mit seiner Live-Band sein erstes grosses Live-Konzert in Wien. Schauplatz ist das B72, wo neben seiner Musik auch der Mensch hinter den Songs stärker im Mittelpunkt stehen soll.
„Oafoch weg“ ist am 28.08.2026 erschienen.
Quelle: Einmannzelt Records






