Verliebtsein kann den Blick auf die Welt ziemlich schnell verändern. Plötzlich wirkt der Alltag leichter, das Lächeln kommt beinahe von selbst und selbst gewöhnliche Momente bekommen eine besondere Bedeutung. Adrian Burri macht genau dieses Hochgefühl zum Mittelpunkt seiner neuen Single „An Tagen wie diesen“.
Der junge Künstler setzt damit den musikalischen Weg fort, den er zuletzt mit „Pfeif drauf“ eingeschlagen hat. Dabei bleibt er einer Kombination treu, die im Schlager noch immer eher ungewöhnlich ist: Zeitgemässer Schlager trifft bei ihm auf jazzige Elemente und eine hörbar eigene musikalische Handschrift.
Wenn die rosarote Brille plötzlich alles verändert
„An Tagen wie diesen“ erzählt nicht von komplizierten Beziehungen oder dem grossen Liebeskummer danach. Adrian Burri konzentriert sich auf die vermutlich schönste Phase davor: jene Tage, an denen man frisch verliebt ist und die Vernunft gerne einmal in den Hintergrund rückt.
Die berühmte rosarote Brille gehört dabei ausdrücklich zur Geschichte. Alles erscheint ein wenig schöner und leichter, während sich Optimismus und Lebensfreude beinahe automatisch einstellen.
Musikalisch bekommt dieses Gefühl einen durchaus charakteristischen Rahmen. Gemeinsam mit Produzentin Petra Bonmassar setzt Burri auf markante Big-Band-Sounds, lässige Jazz-Elemente und einen treibenden Beat. Dezente Schlagereinflüsse sorgen gleichzeitig dafür, dass der Titel eingängig bleibt.
Gerade die Big-Band- und Jazz-Einflüsse sind interessant. Während sich viele aktuelle Schlagerproduktionen stark an elektronischen Dance-Sounds orientieren, sucht Adrian Burri hörbar nach einer anderen Klangfarbe. Das verleiht seiner Musik einen gewissen Wiedererkennungswert, ohne den zugänglichen Charakter des Schlagers aufzugeben.
Schon „Pfeif drauf“ setzte auf diese Richtung. Mit „An Tagen wie diesen“ führt Burri sie nun weiter und zeigt, dass die Verbindung aus Schlager, Jazz und moderner Produktion mehr als ein einmaliger Ausflug sein soll.
Der neue Titel funktioniert deshalb nicht nur über seine Liebesgeschichte. Es ist vor allem die musikalische Mischung, die neugierig macht. Big Band im Jazzclub, ein treibender Rhythmus auf der Tanzfläche und eine Melodie fürs Radioprogramm müssen sich offenbar nicht gegenseitig ausschliessen.
Und wer gerade selbst frisch verliebt ist, dürfte ohnehin wissen, wovon Adrian Burri singt.
An Tagen wie diesen klingt schliesslich selbst der ganz normale Alltag ein bisschen anders.
Quelle: VIA Music Germany






