Max Weidner geht seinen eigenen Weg – musikalisch und persönlich. Nach «Seele tätowiert» erzählt er mit «OFFIZIELL» von einer heimlichen Affäre und komplizierten Gefühlen. Im Interview mit Schlager Nova spricht er offen über seinen Neustart, einen Burnout und die Schattenseiten der Musikbranche. Dabei macht er deutlich, warum er heute nicht mehr jedem gefallen muss.
Max Weidner im grossen Schlager Nova Interview
Max, im September hast du mit «Seele tätowiert» ein neues musikalisches Kapitel aufgeschlagen. War dieser Neustart eine bewusste Entscheidung oder hat sich irgendwann einfach das Gefühl eingestellt: So wie bisher möchte ich nicht weitermachen?
Weil ich irgendwann gemerkt habe, dass ich mich als Mensch verändert habe, musikalisch aber noch in einer Rolle gesteckt habe, die nicht mehr so richtig zu mir gepasst hat.
Ich bin musikalisch aus der Lederhosn rausgewachsen! (lacht) Wobei ich meine Lederhosn natürlich weiterhin liebe. Zur Wiesn oder zum Dorffest hole ich sie selbstverständlich aus dem Schrank. Aber auf der Bühne möchte ich heute musikalisch andere Geschichten erzählen.
Ich habe viele schöne Jahre mit meiner bisherigen Musik erlebt. Aber nur weil etwas jahrelang ganz gut lief, muss ich es nicht bis zur Rente weitermachen.
Ich habe keine Lust, mich musikalisch ständig selbst zu wiederholen. Dafür habe ich noch viel zu viele Ideen im Kopf.
Ich wollte nicht irgendwann auf der Bühne stehen und mich selbst fragen, warum ich eigentlich immer noch dasselbe mache. Dafür liebe ich Musik viel zu sehr.
Eine Künstlerkarriere verläuft selten geradlinig. Welcher Moment hat dich auf deinem bisherigen Weg besonders geprägt – im positiven wie im negativen Sinne?
Vor ungefähr zehn Monaten lag ich mit einem nervlichen Burnout im Krankenhaus. Da war nicht mehr viel übrig von dem Max, den die Leute von der Bühne kannten.
Ich war an einem Punkt, an dem ich mich selbst nicht mehr richtig gespürt habe. Musikalisch ging nichts vorwärts, persönlich war ich ziemlich am Boden. Und wenn du in so einer Situation bist, merkst du sehr schnell, wer wirklich an dir interessiert ist und wer nur an deiner Präsenz.
Diese ganze Bussi Bussi Gesellschaft in der Musikbranche nervt mich mittlerweile gewaltig. Da sitzen Menschen gemeinsam an einem Tisch, lachen, umarmen sich und erzählen sich, wie großartig sie sich finden. Und kaum steht einer auf, wird über genau diesen Menschen gelästert. Ich glaube, manche würden sogar mit ihrem größten Feind ein Selfie machen, wenn die Reichweite stimmt. (lacht)
Ganz ehrlich, das hat für mich mit dem normalen Leben nichts zu tun. Manchmal denke ich mir, dass das eigentlich ziemlich arme Seelen sind, die verzweifelt nach Anerkennung suchen und damit vielleicht irgendeine innere Wunde stillen wollen.
Ich habe auch erlebt, dass manche Menschen aus Plattenfirmen oder sogar Kollegen plötzlich nicht einmal mehr grüßen, wenn du eine Zeit lang nicht auf dem Radar bist. Das sagt für mich mehr über diese Menschen aus als über mich.
Natürlich gibt es auch großartige Leute in dieser Branche. Und die schätze ich heute umso mehr. Aber ich habe keine Lust mehr, bei diesem Theater mitzuspielen.
Ich brauche keine zwanzig Menschen, die mich umarmen, wenn die Kameras laufen. Mir reichen drei, die auch dann noch ehrlich zu mir sind, wenn keiner zuschaut.
Die Musik ist für mich zu hundert Prozent Herzblut. Genauso wie der Kontakt zu meinen Fans. Aber alles andere ist für mich mittlerweile Business. Ich bin da nüchterner geworden, vielleicht auch ein Stück weit unterkühlter.
Ich glaube, in unserer Branche wird manchmal mehr Liebe gespielt als tatsächlich gelebt.
Mit klarer Haltung auf die grosse Bühne
Tattoos, eine klare Haltung und ein Schlagerstil abseits der üblichen Klischees: Du passt nicht unbedingt in das klassische Bild eines Schlagersängers. Ist genau das deine Stärke oder musstest du deshalb auch schon gegen Vorurteile ankämpfen?
Ich habe Tattoos, eine Meinung und manchmal auch eine große Klappe. Ich bin nicht der perfekte Schwiegersohn und habe auch nicht vor, mich dafür zu bewerben! (lacht)
Mich nervt dieses Denken, dass man als Schlagersänger am besten immer schön brav, glatt und möglichst unauffällig sein soll. Hauptsache, jeder findet dich nett.
Ich möchte nicht den ganzen Tag darauf achten müssen, ob irgendeine Aussage vielleicht jemandem nicht passt. Dann kann ich mich auch gleich von einer PR Abteilung fernsteuern lassen.
Und an dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine PR Frau Franca Barthel! (lacht) Bei ihr zählen der echte Künstler und die Qualität. Sie versucht nicht, mich in irgendeine Rolle zu pressen, sondern unterstützt mich dabei, genau der Künstler zu sein, der ich bin.
Und mal ehrlich: Wenn alle gleich aussehen, gleich reden und bei jeder Frage dieselben drei netten Sätze sagen, braucht sich auch niemand zu wundern, wenn irgendwann alles austauschbar klingt.
Ich will nicht jedem gefallen. Ich will, dass die Menschen wissen, wer ich bin.
Anfang September standest du mit «Seele tätowiert» im ZDF-Fernsehgarten. Was ging dir unmittelbar vor diesem Auftritt durch den Kopf – und was hat sich danach für dich verändert?
Ich bin vor Auftritten eigentlich selten nervös. Ich stehe schon lange genug auf Bühnen, um zu wissen, was ich tue. Aber an diesem Tag war ich wirklich aufgeregt.
Nicht, weil ich Angst vor der Bühne hatte, sondern weil mir dieser Moment unglaublich wichtig war.
Ich bin dem ZDF Fernsehgarten sehr dankbar, dass ich «Seele tätowiert» dort als Weltpremiere präsentieren durfte. Das war für mich ein echtes Statement.
Die Leute kannten mich lange als den Max in Lederhosn, der Gaudi macht. Und plötzlich stand ich da mit einem Song, der musikalisch und inhaltlich eine ganz andere Seite von mir zeigt.
Ich wollte nicht erklären müssen, dass ich mich verändert habe. Ich wollte, dass man es hört und sieht.
Und ganz ehrlich, genau für solche Momente mache ich diesen Beruf.
«OFFIZIELL»: Eine heimliche Affäre wird zum Song
Kommen wir zu deiner neuen Single «OFFIZIELL», die am 16. Oktober erscheint. Eine heimliche Affäre, jede Menge Anziehung und ein ziemlich eindeutiger Text: Wer hatte die Idee zu dieser Geschichte?
Aus dem echten Leben. So einfach ist das.
Ich habe keine Lust mehr, nur Geschichten zu singen, die möglichst unkompliziert sind und bei denen am Ende alle glücklich miteinander anstoßen.
Das Leben besteht eben nicht nur aus Gaudi, Bierzelten und guter Laune. Manchmal gerät man in Situationen, die man sich vorher ganz anders vorgestellt hat.
Und genau solche Geschichten interessieren mich heute.
«OFFIZIELL» ist kein ausgedachtes Schlagerklischee. Da steckt echtes Leben drin.
«Offiziell bist du seine – heimlich schon meine.» Das klingt nach reichlich Konfliktpotenzial. Wie viel Max Weidner steckt persönlich in dieser Geschichte – und wie viel ist einfach eine gute Songidee?
Mehr, als manche wahrscheinlich denken. (lacht)
Ich habe so etwas tatsächlich selbst erlebt. Und ich finde, man darf als Künstler auch mal etwas erzählen, das nicht perfekt in die Vorstellung einer heilen Welt passt.
Gefühle sind manchmal verdammt kompliziert. Du kannst dir hundertmal sagen, was vernünftig wäre, und dann passiert trotzdem etwas ganz anderes.
Ich bin kein Heiliger, und ich habe auch nie behauptet, einer zu sein.
Aber ich werde jetzt auch nicht mein komplettes Privatleben auf den Tisch legen, damit jeder die Geschichte bis ins letzte Detail auseinandernehmen kann.
Ein bisschen Geheimnis darf schon bleiben. Sonst kann ich ja gleich einen Podcast über mein Liebesleben starten. (lacht)
Früher galt der Schlager oft als musikalische Welt der heilen Beziehungen. Dein neuer Titel erzählt dagegen von Untreue und verbotener Anziehung. Braucht das Genre heute mehr Mut zu unbequemen und provokanten Geschichten?
Ich finde, der Schlager muss sich manchmal ein bisschen von seiner eigenen Doppelmoral verabschieden.
Da wird ständig von der großen Liebe, ewiger Treue und der perfekten Beziehung gesungen. Gleichzeitig wissen wir doch alle, dass das echte Leben manchmal ganz anders aussieht.
Warum darf ein Popsänger über eine Affäre singen und niemand regt sich auf, während im Schlager plötzlich die Moralkeule ausgepackt wird?
Ich bin Sänger und kein Eheberater. Ich muss nicht für jeden Songtext eine moralische Gebrauchsanweisung mitliefern. (lacht)
Ein Lied darf auch mal unbequem sein. Es darf Fragen aufwerfen. Es darf etwas erzählen, das nicht jeder gut findet.
Ich möchte keine heile Welt vorspielen, nur damit sich niemand an einer Textzeile stört.
Neuer Sound mit eigener Handschrift
Dein neuer Sound verbindet Schlager mit Pop- und Dance-Elementen. Wo ziehst du selbst eigentlich die Grenze: Was muss ein Song mitbringen, damit er für dich noch Schlager ist?
Ganz im Gegenteil. Ich höre privat fast ausschließlich Schlager. Ich liebe dieses Genre.
Ich liebe diese großen Gefühle, die Melodien und manchmal auch die heile Welt. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich das nicht mag. Ich habe überhaupt nichts gegen einen richtigen Good Vibe Blumenwiesen Schlager, bei dem für dreieinhalb Minuten einfach alles wunderbar ist! (lacht) Aber die echten Themen spielen bei mir eben auch eine große Rolle. Das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein und Schmetterlingen. Manchmal ist es kompliziert, manchmal tut es weh und manchmal macht man Dinge, auf die man nicht unbedingt stolz ist. Warum sollte ich darüber nicht singen? Zum Einatmen gehört schließlich auch das Ausatmen. Und genauso braucht der Schlager für mich beides: mal die heile Welt zum Durchatmen und mal einen Song, der auch dahin schaut, wo es wehtut. Die heile Welt genauso wie die unbequeme Wahrheit.
Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Leute Schlager behandeln wie ein denkmalgeschütztes Gebäude, an dem bloß niemand etwas verändern darf.
Dabei lebt Musik doch davon, dass sie sich weiterentwickelt.
Für mich muss Schlager eine starke Melodie haben, Gefühle transportieren und im besten Fall eine Geschichte erzählen, die hängen bleibt. Aber warum sollte das nicht auch mit einer modernen Produktion funktionieren?
Ich möchte den Schlager nicht neu erfinden. Ich möchte ihm einfach meine eigene Handschrift geben.
Und wenn dadurch manche Erwartungen nicht erfüllt werden, kann ich damit sehr gut leben.
Mit Petra Bonmassar aus Vorarlberg und Simeon Holzer hast du erfahrene Songwriter an deiner Seite. Wie läuft eine solche Zusammenarbeit konkret ab – und wer setzt sich durch, wenn musikalisch unterschiedliche Vorstellungen aufeinandertreffen?
Ich habe mit den beiden wirklich ein Dreamteam an meiner Seite. Petra ist eine begnadete Songwriterin, die unter anderem für DJ BoBo, Andrea Berg und Howard Carpendale schreibt. Und Simeon ist als Produzent international und genreübergreifend unterwegs, hat beispielsweise mit DJ Antoine gearbeitet und ist regelmäßig in Nashville. Die beiden bringen unglaublich viel Erfahrung aus ganz unterschiedlichen musikalischen Welten mit. Und genau das macht unsere Zusammenarbeit für mich so spannend.
Petra ist mittlerweile auch eine gute Freundin und eine der besten Backingsängerinnen überhaupt, wenn nicht sogar die beste! Ich behaupte mal, es gibt kaum eine Schlagergröße, für die sie noch nicht gesungen hat. Und wer Petra einmal live im Studio erlebt hat, weiß auch, warum.
Sie macht mit mir die Vocal Production, und ihr Studio in Vorarlberg ist für mich fast schon ein zweites Zuhause. Ich penne direkt im Studio, werde von Petra rundum verwöhnt und wache morgens mit Blick auf die Berge auf. Andere buchen für so etwas einen Wellnessurlaub, ich nenne es Arbeit! (lacht)
Und der Gin Tonic? Sagen wir mal so: Wir sind da zeitlich ziemlich flexibel! (lacht)
Simeon ist eine unglaublich ruhige Seele. Ich komme mit meinen Soundideen um die Ecke, und er versteht sofort, wo ich hinwill. Manchmal weiß er sogar früher als ich selbst, was ich eigentlich will! (lacht)
Und das Verrückte ist: Wir haben uns im ganzen Leben erst zweimal persönlich gesehen. Unsere Zusammenarbeit läuft größtenteils über WhatsApp. Andere brauchen fünf Meetings, wir schicken uns ein paar Sprachnachrichten und wissen Bescheid. (lacht)
Petra und Simeon sagen übrigens beide, dass ich ziemlich unkompliziert bin. Wahrscheinlich, weil ich echt bin und genau weiß, was ich will. Bei uns gibt es keine Machtspielchen. Es geht um die Musik und darum, gemeinsam etwas richtig Gutes auf die Beine zu stellen.
Und wer setzt sich am Ende durch? Na, ich natürlich! (lacht) Schließlich muss ich den Song am Ende auch singen und auf der Bühne vertreten.
Aber im Ernst: Ich habe großen Respekt vor dem Können der beiden. Und noch schöner finde ich, dass aus dieser Zusammenarbeit so viel Vertrauen entstanden ist.
Von «OFFIZIELL» gibt es eine Radio- und eine Streaming-Version. Was unterscheidet die beiden Fassungen – und muss ein Künstler heute für das Radio andere Kompromisse eingehen als für Streamingplattformen?
Weil Radio und Streaming unterschiedlich funktionieren. Ich finde es völlig legitim, darauf musikalisch einzugehen.
Was ich aber nicht mache, sind halbe Sachen.
Wenn mein Name auf einem Song steht, dann muss das Ergebnis richtig geil sein. Das gilt genauso für Musikvideos, Fotos und alles, was wir auf Social Media veröffentlichen.
Ich habe mein eigenes Label, weil ich keine Lust habe, meine künstlerische Vision in irgendeinem Konferenzraum genehmigen zu lassen.
Ich habe klare Vorstellungen. Ich weiß, was ich will, und vor allem weiß ich mittlerweile ziemlich genau, was ich nicht mehr will.
Natürlich arbeite ich mit Menschen zusammen, deren Meinung mir wichtig ist. Aber ich möchte nicht irgendwann auf meine Musik schauen und feststellen, dass am Ende zehn Leute mitgeredet haben und von mir selbst kaum noch etwas übrig geblieben ist.
Lieber trage ich die Verantwortung für meine eigenen Entscheidungen, als irgendwann Erfolg mit etwas zu haben, das sich gar nicht mehr nach mir anfühlt.
Bühnenleidenschaft und ein neuer Blick auf Erfolg
Du kennst das Showgeschäft sowohl als Sänger als auch als Moderator. Welche Seite des Rampenlichts liegt dir mehr – und was hast du durch die Moderation über den Umgang mit Publikum gelernt?
Eine große Show oder ein Event zu moderieren, ist für mich eine echte Leidenschaft.
Ich mag es, die Fäden in der Hand zu haben, das Publikum mitzunehmen und einem Abend die richtige Dynamik zu geben.
Moderation ist für mich nicht, auf einer Bühne zu stehen und irgendwelche Ansagen herunterzulesen. Du musst wissen, wie du einen Spannungsbogen aufbaust, wie du mit Menschen umgehst und wie du reagierst, wenn etwas plötzlich anders läuft als geplant.
Gerade das macht mir Spaß. Ich bin gerne spontan und habe keine Angst davor, auch mal vom Ablauf abzuweichen.
Eine gute Show lebt nicht davon, dass alles nach Plan läuft. Sondern davon, dass das Publikum gar nicht merkt, wenn es das einmal nicht tut.
Und beim Singen kommt dann noch einmal etwas ganz anderes dazu. Da stehe ich mit meiner eigenen Geschichte auf der Bühne.
Ich liebe beide Rollen. Und ich glaube, genau diese Mischung macht meinen Beruf für mich so spannend.
Hand aufs Herz: Wenn du heute auf deine Karriere schaust, bist du dort angekommen, wo du einmal hinwolltest, oder gibt es noch einen grossen Traum, den du unbedingt verwirklichen möchtest?
Natürlich habe ich große Träume. Ich möchte mit meiner Musik viel mehr Menschen erreichen, große Shows spielen und noch einiges erleben.
Aber ich habe keine Lust mehr, darauf zu warten, dass mir irgendjemand in dieser Branche irgendwann gnädigerweise eine Chance gibt.
Ich habe lange versucht, in dieser Branche meinen Platz zu finden. Heute habe ich verstanden, dass ich nicht darauf warten muss, bis mir jemand einen Platz anbietet. Ich baue mir meinen eigenen.
Und ja, ich will erfolgreich sein. Ich will, dass meine Songs gehört werden. Ich will auf große Bühnen.
Aber ich habe auch erlebt, wie schnell man sich selbst verlieren kann, wenn man nur noch dem nächsten Ziel hinterherläuft.
Deshalb bedeutet Erfolg für mich heute auch, morgens aufzustehen und mich auf mein Leben zu freuen.
Ich möchte viel erreichen. Aber nicht mehr um jeden Preis.
Der Wunsch nach einem Wiedersehen in der Schweiz
Zum Schluss richten wir den Blick in die Schweiz: Welche persönlichen Erinnerungen oder Verbindungen hast du zu unserem Land – und wann dürfen wir Max Weidner vielleicht einmal live auf einer Schweizer Bühne erleben?
Ich habe die Schweiz wirklich in sehr guter Erinnerung. Ich durfte schon einmal bei euch auftreten und hatte eine richtig schöne Zeit.
Außerdem ist mein Produzent Simeon Schweizer. Ich habe also mittlerweile sogar einen direkten Draht zu euch.
Ich mag die Menschen, die Landschaft und die Atmosphäre. Nur bei euren Preisen muss ich manchmal kurz überlegen, ob ich wirklich so durstig bin. (lacht)
Wenn ich bei euch einen Kaffee bestelle, überlege ich manchmal kurz, ob ich nicht lieber gleich eine Eigentumswohnung finanziere!
Ich würde sehr gerne wieder in der Schweiz auftreten. Und ich hoffe, dass wir das mit den neuen Songs bald hinbekommen.
Dann machen wir gemeinsam einen richtig schönen Abend.
Den Gin Tonic zahlt dann aber bitte der Veranstalter! (lacht)
Max Weidner will mit seiner Musik noch viel erreichen, sich dabei aber selbst treu bleiben. Seine neuen Songs erzählen auch von den schwierigen Seiten des Lebens – und tragen damit seine persönliche Handschrift. Auf ein Wiedersehen mit dem Schweizer Publikum hätte er jedenfalls grosse Lust. Wir danken Max für das offene Gespräch und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.







