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«Jede Frau darf geliebt werden»: Tanja Lasch erklärt die Geschichte hinter «Zimmer 17»

Tanja Lasch - Zimmer 17

Der Fahrstuhl fährt in den neunten Stock, das Herz schlägt schneller und beide wissen längst, was hinter der verschlossenen Tür passieren wird. Tanja Lasch macht mit «Zimmer 17» einen heimlichen Treffpunkt zum Schauplatz ihrer neuen Single – und erzählt von einer Liebe, die ausserhalb dieses Hotelzimmers nicht existieren darf.

Der Titel markiert gleichzeitig einen beruflichen Neuanfang. «Zimmer 17» ist Tanja Laschs erste Veröffentlichung bei Meisel Music und damit der Start in ein neues Kapitel ihrer Karriere.

Eine Liebe, die draussen niemand kennen darf

Die Geschichte des Songs lebt von kleinen Details. Das Telefon wird lautlos gestellt, an der Türklinke hängt «Bitte nicht stören» und für einige gestohlene Stunden scheint die Welt ausserhalb des Zimmers keine Rolle mehr zu spielen. Aus Sehnsucht wird Nähe, aus Heimlichkeit Leidenschaft.

Interessant wird «Zimmer 17» vor allem deshalb, weil Tanja Lasch die Situation nicht aus sicherer moralischer Distanz betrachtet. Sie versucht vielmehr zu erklären, wie ein Mensch überhaupt an diesen Punkt gelangen kann.

Fehlen in einer Beziehung Nähe, Wertschätzung und das Gefühl, wirklich geliebt zu werden, könne es passieren, dass man sich einem anderen Menschen zuwendet. Lasch formuliert ihre Haltung dazu ausgesprochen persönlich: «Jede Frau darf geliebt werden.» Sie räumt gleichzeitig ein, dass diese Sichtweise nicht für jeden angenehm klingen dürfte.

Gerade diese Perspektive gibt dem Song mehr Reibungsfläche als einer gewöhnlichen romantischen Hotelgeschichte. «Zimmer 17» erzählt nicht einfach von einem aufregenden Abenteuer, sondern von einem emotionalen Mangel, der die heimliche Begegnung überhaupt erst möglich macht.

Geschrieben haben Tanja Lasch und Benjamin Brümmer den Titel gemeinsam. Brümmer übernahm auch die Produktion. Musikalisch bleibt der Song klar auf modernem, tanzbarem Schlagerterrain und verbindet die heimliche Geschichte mit einer eingängigen Produktion.

Für Tanja Lasch ist das Erzählen komplizierter Beziehungsgeschichten ohnehin kein unbekanntes Terrain. Liebe, Trennung und emotionales Chaos ziehen sich durch viele ihrer Veröffentlichungen. Mit den Alben «Herzkino», «Zwischen Lachen und Weinen» und «100% Liebe» erreichte sie die deutschen Charts; «100% Liebe» platzierte sich zudem in der Schweiz. Später setzte sie ihren Weg mit «Laut & Lebendig» fort.

Auch im Airplay konnte Lasch mehrfach Spitzenpositionen erreichen. «Marie» stand fünf Wochen auf Platz eins der deutschen Airplay-Charts Konservativ Pop, «Ich sag nur einmal verzeih» und «Es war wunderbar» jeweils drei Wochen. Hinzu kommen millionenfach aufgerufene Musikvideos: «Wenn er wüsste» liegt laut Presseinformation inzwischen bei rund elf Millionen Aufrufen, ihre Coverversion von «Die immer lacht» bei mehr als 26 Millionen.

Mit «Zimmer 17» beginnt nun die Zusammenarbeit mit Meisel Music. Inhaltlich bleibt Tanja Lasch dabei genau dort, wo ihre Songs häufig besonders interessant werden: mitten in Beziehungen, in denen Gefühle eben nicht so ordentlich sortiert sind, wie man es sich manchmal wünschen würde.

Und wenn am nächsten Morgen die Sonne ins Zimmer fällt, wartet draussen wieder die Realität. Nur verlassen möchte man Zimmer 17 deshalb noch lange nicht.

Ein Veröffentlichungsdatum wird in der vorliegenden Presseinformation nicht genannt.

Quelle: Meisel Music