Was bleibt von einer gemeinsamen Nacht, wenn am nächsten Morgen vielleicht schon alles vorbei ist? Patricia Larrass beschäftigt sich in ihrer neuen Single «Weck mich wenn du gehst» nicht mit dem grossen Versprechen für die Ewigkeit. Ihr Song spielt in jenem viel unsichereren Moment, in dem zwei Menschen noch nicht wissen, ob aus ihrer Nähe überhaupt eine gemeinsame Zukunft entstehen wird.
Zärtlichkeit und Verlangen treffen dabei auf die nüchterne Frage, was passiert, sobald der Morgen anbricht. Vielleicht war es nur ein Abenteuer für eine Nacht. Vielleicht steckt doch mehr dahinter. Eine Antwort gibt der Song bewusst nicht.
Wenn aus einer Nacht nicht gleich «für immer» werden muss
Genau diese Offenheit macht die Geschichte interessant. «Weck mich wenn du gehst» verlangt kein romantisches Happy End. Patricia Larrass singt vielmehr über den Wunsch, dass ein intensiver gemeinsamer Moment nicht mit einem heimlichen Verschwinden endet.
Wenn einer der beiden geht, dann wenigstens nicht wortlos. Der andere soll die Gelegenheit bekommen, diesen letzten Augenblick bewusst mitzuerleben. Zwischen ewiger Liebe und einem Abschied ohne ein einziges Wort lässt der Song damit genügend Platz für all jene Beziehungen, die sich nicht sofort eindeutig einordnen lassen.
Musikalisch wird diese Unsicherheit keineswegs als zurückhaltende Ballade erzählt. Moderne Sounds, Synthie-Elemente und treibende Uptempo-Beats bauen zunehmend Spannung auf, bevor sich der Song im Refrain öffnet. Die klare Stimme von Patricia Larrass bleibt dabei das Zentrum der Produktion. So treffen Herzklopfen und Nachdenklichkeit auf einen Titel, der gleichzeitig für die Tanzfläche gedacht ist.
Den Text schrieb Tobias Reitz. Komposition und Produktion stammen von Mathias Ramson. Gemeinsam verpacken sie die Geschichte einer möglicherweise einmaligen Nacht in einen modernen Schlagersound, ohne ihr zwangsläufig ein romantisches Ende aufzusetzen.
Patricia Larrass bringt für solche Geschichten längst reichlich Bühnenerfahrung mit. Einst wurde sie von Stefan Raab für «TV Total» entdeckt und von Dieter Thomas Heck beim ZDF-Sommerhitfestival präsentiert. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie unter anderem mit Isabel Varell, Stefanie Hertel und Norman Langen zusammen. Hinzu kamen zahlreiche Fernsehauftritte und eine dreijährige Doppelkonzerttournee mit Andy Borg.
«Weck mich wenn du gehst» zeigt nun eine sinnlichere Seite der Sängerin. Dabei ist es gerade die fehlende Gewissheit, die dem Song seinen Reiz gibt. Nicht jede Begegnung braucht sofort einen Plan für die nächsten Jahre.
Aber wenn der andere am Morgen gehen möchte, wäre ein Abschied vielleicht doch das Mindeste.
Ein Veröffentlichungsdatum wird in der vorliegenden Presseinformation nicht genannt.
Quelle: VIA Music Germany






